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Magistrado allana el camino para un espacio multifuncional

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Magistrado allana el camino para un espacio multifuncional

Die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung soll in ihrer Sitzung am 30. Januar über einen Grundsatzbeschluss für den Bau der Multifunktionsarena auf dem heutigen Parkplatz P9 des Waldstadions entscheiden. Der Magistrat der Stadt hat am Freitag eine entsprechende Vorlage verabschiedet. Grundlage ist eine Machbarkeitsstudie, die im vergangenen Sommer vorgestellt wurde. Zuletzt galt noch als fraglich, wie sich die Dezernenten der Grünen, Umweltdezernentin Tina Zapf-Rodriguez und Verkehrsdezernent Wolfgang Siefert, im Magistrat verhalten würden.

In der Fraktion ihrer Partei gibt es Bedenken gegen das Bauvorhaben vornehmlich wegen der Folgen für Umwelt und Verkehr. Besonders Terminkollisionen zwischen Eintracht-Heimspielen und Ereignissen in der bis zu 20.000 Zuschauer fassenden Arena mit dem damit verbundenen Verkehrsaufkommen sorgen für Skepsis. Auch der BUND hatte zuletzt Einwände formuliert.

Stadt würde in Eigenregie bauen

Die mindestens 256 Millionen Euro teure Halle soll für die Frankfurter Basketball- und Eishockey-Profiklubs Skyliners und Löwen, andere Sportgroßereignisse sowie Konzerte und Kongresse zur Verfügung stehen. Die Stadt würde in Eigenregie bauen, Baurecht besteht am Standort bereits seit zwei Jahrzehnten. Als Betreiber hat sich die Eintracht ins Gespräch gebracht.

„Der Grundsatzbeschluss schafft endlich die Grundlage, in die Planung und Umsetzung einzusteigen“, sagte Oberbürgermeister Mike Josef (SPD). „Einer meiner größten Lebensträume geht in Erfüllung, wenn nun auch die Stadtverordnetenversammlung mit Ja stimmt“, sagte Gunnar Wöbke, geschäftsführender Gesellschafter der Skyliners. „Bei einem Nein wird es ab 2032 keinen Bundesliga-Basketball mehr in Frankfurt geben.“

Auch Löwen-Gesellschafter Stefan Krämer sagte: „Eine neue, moderne Spielstätte ist für das Löwen Frankfurt Eishockey überlebensnotwendig, um Profisport anzubieten – im Optimalfall in der Erstklassigkeit.“

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